Vom Konsumieren ins Kreieren.

Über Aukse

Aukses Weg
war nie gerade.
Aber genau daraus
entstand ihre Haltung.

Von Litauen nach Deutschland. Von Pädagogik zu Film. Von Bauernhöfen zu Gemeinschaft. Und am Ende: eine Plattform für Familien, die anders leben wollen.

Von Aukse persönlich

Warum sie das macht —
und was dahinter steckt

Als Au-Pair nach Deutschland
1977
Kinder ins Erwachsenenleben begleitet
0
Bauernhöfe in ganz Europa bereist und gefilmt
0 +
Aukses Familienwelt entsteht
2020

Der Anfang

Ein Jahr.
Dann das Leben.

Aukse kommt 1998 als Au-pair aus Litauen. Der Plan ist simpel: ein Jahr Deutsch lernen, zurück nach Litauen, guten Job finden. Dann kommt die Liebe. Dann ein Kind. Aus einem Jahr werden über zwei Jahrzehnte.

Sie studiert Pädagogik, arbeitet in Kitas, Kindergärten, der Grundschulbetreuung — bietet eine Kindersprechstunde an, gestaltet Kinderkonferenzen mit. Und beobachtet das Schulsystem aus nächster Nähe: als Pädagogin und als Mutter gleichzeitig.

„Mein Plan war eigentlich, Deutsch zu lernen, und dann wieder zurück nach Litauen. Aber das Leben hatte anderes mit mir vor."

2007
Der erste Laptop

Verbote wecken Interesse.
Verstehen schafft Kompetenz.

Lange hält Aukse Abstand von digitalen Medien. Bis sie merkt: In einer digitalen Welt kommt man ohne digitale Kompetenz nicht weiter. Der erste Laptop ist kein Gerät — es ist der Beginn einer anderen Haltung.

„Wenn du Kindern etwas verbietest, machst du es interessanter. Du musst ihnen zeigen, wie man damit umgeht."
2020
Corona & der Ursprung

Die Schulen schließen.
Aukse dreht los.

März 2020. Grundschulen zu. Aukse kann ihre Kinder nicht mehr erreichen. Also gründen sie und Timo Aukse TV — Bastelvideos und Elterntipps, damit der Kontakt nicht abbricht. Daraus entsteht Schmovie Productions. Weitere Kanäle folgen: No Till Movement über regenerative Landwirtschaft, Hochkultur über Bitcoin. Hunderte Drehtage auf Bauernhöfen in ganz Europa.

„Wir haben nie geplant, Medienproduzenten zu werden. Wir haben einfach angefangen und gedreht, was uns interessiert."
2015–
2025
Zehn Jahre Camp Breakout

Digital Detox ist schön.
Aber der Alltag wartet draußen.

Aukse baut über zehn Jahre ehrenamtlich Camp Breakout mit auf — ein Digital Detox Camp für Erwachsene. Die Idee ist gut. Und dann merkt sie: Die Menschen, die kommen, hatten das Problem längst gelöst. Detox ist eine Pause, keine Antwort.

„Digital Detox ist schön. Aber der Alltag wartet draußen."
2026
Die Synthese

Hunderte Bauernhöfe.
Und plötzlich ergibt alles einen Sinn.

Mit Schmovie reisen Aukse und Timo jahrelang durch Europa — auf Höfen, in Dorfgemeinschaften, bei Menschen, die Dinge wirklich beherrschen. Als alle vier Kinder erwachsen sind, schauen sie zurück: Pädagogik, Medienarbeit, Natur, Gemeinschaft — es gehört alles zusammen. Aukses Familienwelt ist keine neue Idee. Es ist die Summe einer ungeplanten Reise.

„Wir haben das alles nicht geplant. Es ist einfach passiert. Und jetzt fügt sich alles zusammen."

Die Geschichte, die alles erklärt

Erster Schultag. Grundschule.
„Das ist nichts für mich.
Ich geh da nicht mehr hin."

So beginnt eine Schulzeit, die zehn Jahre lang schwierig bleibt. Aukses Tochter bleibt oft zu Hause, schaut stundenlang YouTube — Make-up, Styling, Tutorials. Am Anfang denkt Aukse: Sie konsumiert nur.

Dann merkt sie: Ihre Tochter probiert alles aus, was sie sieht. Sie übt. Sie scheitert. Sie probiert wieder. Sie wird besser. Nicht weil jemand es ihr beibringt — sondern weil sie sich selbst die richtigen Menschen gesucht hat. Bei echten Könnern ihres Fachs.

Heute ist diese Tochter erfolgreiche Make-up-Artistin und Stylistin. Sie hat einen Preis auf der Beauty-Messe gewonnen und war in einer Staffel der TV-Serie Glow Up dabei. Sie hat sich während ihrer Schulzeit selbst ausgebildet — von Menschen, die ihr Handwerk wirklich beherrschen.

Das ist nicht nur eine Familiengeschichte.
Das ist der Grund, warum Aukses Familienwelt existiert.

Was das bedeutet

Nicht jede Familie hat eine Aukse.
Aber jede Familie könnte Zugang
zu echten Könnern haben.

Der Pädagoge André Stern hat beschrieben, was Aukse aus eigener Erfahrung weiß: Kinder lernen am tiefsten von Menschen, die ihr Handwerk wirklich leben. Nicht weil Lehrer schlecht sind — sondern weil ein Imker, der sein Leben dem Bienenvolk gewidmet hat, etwas vermittelt, das sich in keinem Lehrplan fassen lässt.

Genau das ist die Idee hinter Familienwelt. Keine Plattform, die Kurse entwickelt und Referenten sucht. Sondern ein Netzwerk, das Familien mit echten Menschen zusammenbringt — auf Bauernhöfen, in Gemeinschaften, im echten Leben. Aus diesen Begegnungen entstehen dann die Angebote.

„Was ist ein Lehrer, der sein Fach nicht wirklich durchdrungen hat? Von jemandem, der Mathe selbst nie verstanden hat, kann ich es nicht lernen.“

Was Aukse mitbringt

Kein Lebenslauf.
Eine Geschichte.

Fundament

Studierte Pädagogin

Studium in Litauen und Deutschland. Kitas, Kindergärten, Grundschulbetreuung, Kindersprechstunde — das System von innen kennen, um es von außen besser zu verstehen.

Der eigentliche Grund

Mutter von vier Kindern

Patchwork, alle ins Erwachsenenleben begleitet. Darunter eine Tochter, die die Schule hasste und heute Make-up-Artistin ist. Kein Hintergrund — ein Beweis.

Praxis

Medienproduzentin

Schmovie Productions mit Timo. Aukse TV, No Till Movement, Hochkultur — aufgebaut im Tun. Vor und hinter der Kamera, ohne Ausbildung, mit Ergebnis.

Verwurzelung

100+ Bauernhöfe in Europa

Jahre auf Höfen durch ganz Europa. Was gesunder Boden bedeutet — und was echte Verbindung mit der Natur bei Kindern und Erwachsenen auslöst.

Haltung

Kreativ bis in die Knochen

Malerin, Bastlerin, Teamerin. Die Überzeugung, dass Menschen am besten durch Tun lernen — und dass Kinder das von Natur aus wissen, bis das System es ihnen abgewöhnt.

Perspektive

Zwei Kulturen, ein Blick

Zwischen Litauen und Deutschland. Das schärft den Blick für das Wesentliche — jenseits von Trends, Ratgebern und dem, was gerade als normal gilt.

Du kannst etwas, das andere brauchen

Imker. Schreiner. Köchin.
Bauer. Musikerin. Filmemacher.

Familienwelt braucht keine ausgebildeten Lehrer. Es braucht Menschen, die ihr Handwerk wirklich leben — und Lust haben, es weiterzugeben. Aus solchen Begegnungen entstehen die Angebote, die kein Lehrplan je entwickeln könnte.

Genug gelesen.
Komm einfach vorbei.

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